dem Fortschritt verpflichtet!

SUBSTANZVERWALTUNG der Gemeindegutsagrargemeinschaften

'Als Substanzverwalterer werden jene Personen  bezeichnet, welche vom Gemeinderat mit der Funktion des "Geschäftsführeres" der Agrargemeinschaft betraut wurden. Der eigentliche Obmann der Agrargemeinschaft kümmert sich um die Sicherstellung und Verwaltung der regulierten Holzbezüge für Hof und Gut. Der Substanzverwalter verwaltet all die anderen, in der jeweiligen Gemeindegutsagrargemeinschaft vorhandenen Geschäftsfelder.' Zum Substanzverwalter für die Gemeindegutsagrargemeinschaften Mutters und Kreith wurde Bgm. Hansjörg Peer gewählt. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Vbgm. Gregor Reitmair und Mag. Helmuth Pointner.

Wieder abgeblitzt

Erneut sind die Verantwortlichen der GGAG Mutters mit einer Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof abgeblitzt und wurde die Revision zurückgewiesen. Die Agrargemeinschaft als Körperschaft wie auch 6 Personen als einzelne Mitglieder beantragten am 24. Juni 2015 die Feststellung, dass die Einverleibung des Eigentumrechts für die mitbeteiligte Gemeinde bei der Grundbuchsanlegung unwirksam gewesen, bzw. unwirksam sei.

Das Erkenntnis im Detail....

Waldwirtschaft voll im Gang

Seit einigen Tagen sieht man immer wieder diverse LKW's, vollbeladen mit Baumstämmen durch unser Dorf fahren. Gemeinsam mit dem Waldaufseher hat die Substanzverwaltung den Betrieb der Waldwirtschaft für beide Gemeindegutsagrargemeinschaften in den Mutterer Wäldern gestartet.

Wurde in Kreith der größte Teil des Hiebsatzes für das Jahr 2017 noch im Spätherbst 2016 geschlagen und zwischenzeitlich verwertet, so ist in Mutters im Ortsteil Raitis die Nutzung voll im Gange. In der Forsttagsatzung 2017 (Anfang Februar) wurde sowohl der Substanzverwaltung wie auch dem Obmann der Agrargemeinschaft Raitis ein sehr gutes Zeugnis für die Betreuung der Wälder durch das zuständige Amt der Tiroler Landesregierung ausgestellt. Einerseits wird der Hiebsatz erfüllt (ca. 4.500 Erntefestmeter), und gleichzeitig ausreichend Jungwuchspflege betrieben. Auch werden Flächen komplett neu aufgeforstet. WIR MUTTERER bedanken uns bei den handelnden Akteuren für die sehr positive Bilanz.

Grundbuchsanlegung

In der Causa Grundbuchsanlegung hat die GGAG Mutters außerordentliche Revision bei VfGH und VwGH eingebracht. Die Gemeinde wurde am 14. September 2016 aufgefordert, binnen einer Frist von 6 Wochen Revisionsbeantwortung zu leisten. Die befragten Juristen gehen allesamt davon aus, dass für die Agrarier nichts zu gewinnen sein wird, dennoch wird dieser Schritt begangen. Aus Sicht der Gemeinde kann man von Kosten im Ausmaß von ca. € 5.000,00 ausgehen. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass Dr. Markus Heis die rechtsfreundliche Vertretung in diesem Zusammenhang tätigt.

Almwegsanierungen abgeschlossen

Die Sanierung der Wege zur Muttereralm und zur Kreither Alm ist abgeschlossen und zwischenzeitlich abgerechnet. Die Generalsanierung der Wege war unbedingt notwendig, da über Jahre hinweg keine Ausbesserungs- bzw. Sanierungsarbeiten stattgefunden haben. Ein Mutterer Unternehmen wurde mit der Arbeit betraut. Auf der Mutterer Seite lagen die Kosten bei insgesamt € 47.000,00 und auf der Kreither Seite stehen € 24.000,00 zu Buche. 2/3 der Kosten stehen für den aus Mieders angelieferten Spezialschotter.

Schlägerungsarbeiten in den heimischen Wäldern

WIR MUTTERER sehen die Waldbewirtschaftung als wichtige Aufgabe, nicht nur für die Gegenwart, auch für die Zukunft.  Die Waldbewirtschaftung in den Wäldern der Gemeindegutsagrargemeinschaften läuft auf Hochtouren. Bereits seit einem Monat wird an der Schlägerung von 1.000 efm (Erntefestmeter) im Bereich des Verbindungsweges 'Nockhof zur Scheipe' gearbeitet. Der erst vor kurzen beschlossene, für die nächsten zwei Jahrzehnten gültige Waldwirtschaftsplan sieht im Gebiet der GGAG Mutters einen jährlichen Hiebsatz von 2.000 efm vor. In Kreith wird in der ersten Septemberwoche die Auszeige für die diesjährige Schlägerung (ca. 400 efm pro Jahr) erfolgen. Der von der Substanzverwaltung ausverhandelte Abnahmepreis eines Tiroler Großbetriebes liegt durch die Abgabemenge über den aktuellen Tagespreis. Auf diesem Wege danken WIR unseren Waldaufseher Michael Wanker für seine hervorragende Arbeit und seine Einsatzbereitschaft in diesem Zusammenhang.

Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters blitzt erneut ab

Im Juni 2015 begehrte die Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters, vertreten durch Obmann Josef Fritz, sowie 6 weitere Mitglieder gegenüber der politischen Gemeinde Mutters die Feststellung, dass die Einverleibung des Eigentumsrechtes für die (damalige) "Gemeinde Mutters ohne Raitis" bei der Grundbuchsanlegung im Grundbuch der Katastralgemeinde Mutters, und zwar für einige Einlagezahlen (19, 20, 31 und 32) unwirksam ist. Richter Dr. Wolfgang Hirn vom Landesverwaltungsgericht Tirol hat darüber den Beschluss gefasst, dass die Beschwerde als unzulässig zurückgewiesen wird. In der Begründung geht der Richter darauf ein, dass ein grober Formalfehler vorliegt, zumal kein Beschluss des entsprechenden Gremiums für die Vertretungsbefugnis des involvierten Anwaltes gefasst wurde. Gegen den Beschluss ist eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof unzulässig.

.... der Beschluss des Landesverwaltungsgericht Tirol im Detail ...

Jahresabschlüsse der Gemeindegutsagrargemeinschaften

In der Gemeinderatssitzung am 7. Juni 2016 werden die Jahresabschlüsse der Gemeindegutsagrargemeinschaften Mutters und Kreith zur Abstimmung gebracht. In beiden Fällen können sich die Abschlüsse sehen lassen. In Mutters wurde ein Überschuss in der Höhe von € 419.000,00 erwirtschaftet. Dazu kommen noch € 235.000,00 welche laut Gemeindebudget 2015 von der Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters an die Gemeinde Mutters überwiesen wurden. Durch die Vornutzung im Gebiet der Gemeindegutsagrargemeinschaft Kreith konnte ein Überschuss in der Höhe von € 27.500,00 verbucht werden. WIR MUTTERER bedanken uns bei der Substanzverwaltung (Hansjörg Peer, Gregor Reitmair und Helmut Pointner) für die Arbeit im abgelaufenen Jahr.

Richtungsweisend, nicht nur für die Gemeinde Mutters

Richter Dr. Wolfgang Hirn vom Landesverwaltungsgericht Tirol, hat in der Beschwerdesache "Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters und Mitgliedern der Agrargemeinschaft" ein klares Erkenntnis erlangt. Die Beschwerdeführer begehren im Antrag den gesamten Holzeinschlag, und nicht nur jenen des historischen Bezuges. Richter Dr. Wolfgang Hirn führt im Detail aus, dass der Gemeindegutsagrargemeinschaft bzw. derer Mitglieder nur jener Holzanteil zustellt, der nachweislich dem Hof- und Gutsbezug zuzuschreiben ist. Alles andere steht der subtstanzberechtigten Gemeinde zu.

Das Erkenntnis im Detail ....

Mulcharbeiten im Weidegebiet

WIR MUTTERER bedanken uns herzlich bei den Mitarbeitern der Muttereralm Bergbahnen, sowie bei den Gemeindearbeitern und einigen Mitgliedern der Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters. Im September und Oktober wurden Mulcharbeiten im gesamten Weidegebiet der Muttereralm durchgeführt. Teilweise konnten die Maßnahmen zur Weideverbesserunng per Traktor erledigt werden, in einigen Bereichen kam auch ein spezielles Gerät zum Einsatz.

Kein Blankoscheck für Düngemaßnahmen

WIR MUTTERER haben uns gegen den Antrag der Gemeindegutsagrar-gemeinschaft Mutters ausgesprochen, wonach ein im Diensbarkeitsvertrag mit den Muttereralmbahnen verankerte Betrag in der Höhe von € 6.000,00 (pro Jahr) für Düngemaßnahmen auf den Schipisten, direkt auf das Konto der Agrarier ausbezahlt wird. Vzbgm. Gregor Reitmair verweist in diesem Zusammenhang klar darauf, dass im Falle die Agrarier mit den Arbeiten betraut werden, und dafür eine Rechnung legen können. "Es besteht keine Notwendigkeit, einen Blankoscheck für die Mitglieder der Agrargemeinschaft auszustellen. Laut Aussage der Geschäftsleitung der Muttereralmbahnen, wurde der Betrag in der Vergangenheit jährlich bezahlt, die Düngemaßnahmen blieben jedoch unerledigt!" so Gregor Reitmair. Die Dorfliste hat sich der Entscheidung der WIR MUTTERER angeschlossen.

Nachzahlung Kapitalertragssteuer

Die Steuerprüfung der Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters hat eine Nachzahlung in der Höhe von knapp € 179.000,00 mit sich gebracht. Dieser Betrag ergibt sich aus den Positionen Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer und Kapitalertragssteuer. Die beiden erstgenannten betreffen die sogenannte Substanz der GGAG und wurden daher auch von diesem Konto bezahlt. An die Mitglieder der Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters wurden in den Jahren 2010 bis 2013 insgesamt mehr als € 500.000,00 ausgeschüttet, jedoch die Kapitalertragssteuer (eine Quellsteuer) nicht abgeführt. Der Substanzverwalter hat die Mitglieder angeschrieben und die Steuer rückverlangt. Die meisten Mitglieder sind der Aufforderung nachgekommen. Jene Mitglieder, welche die Steuer nich fristgerecht auf das Substanzkonto einbezahlt haben, wurden bei der zuständigen Behörde angezeigt. Insgesamt musste Kapitalertragssteuer in Ausmaß von € 132.000,00 nachbezahlt werden.

Antrag der Gemeinde zurückgezogen

Im Frühjahr 2014 hat der Gemeinderat der Gemeinde Mutters beschlossen, die Schulden der Gemeindegutsagrargemeinschaft bei der Gemeinde Mutters durch die Behörde feststellen zu lassen. Die Gemeinde ist von einem Betrag in der Höhe von € 3,5 Mio ausgegangen. Nachdem nunmehr das Bergrestaurant mitsamt der bebauten Fläche in den Besitz der Gemeinde übergegangen ist, hat der Bürgermeister in der Sitzung am 2. Juli 2015 den Antrag gestellt, der Gemeinderat möge den Antrag bei der Agrarbehörde zurückziehen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Erlebnisrestaurant Muttereralm im Vermögen der Gemeinde

Noch vor einem Jahr wurde dem Bürgermeister geraten, die Finger von dieser "heißen Kartoffel" zu lassen, zumal eine Rückübertragung vom Vermögen der Agrargemeinschaft Mutters in das Eigentum der Gemeinde Mutters nicht möglich sein wird. Dennoch wurden alle Hebel, untermauert durch die entsprechend notwendigen Gemeinderatsbeschlüsse sowie der dazu vorgesehenen aufsichtsbehördlichen Genehmigungen, in Bewegung gesetzt. Seit Anfang Juni steht fest: das Erlebnisrestaurant Muttereralm mitsamt der bebauten Fläche von knapp 2.000 m² scheint im Grundbuch im Eigentum der Gemeinde Mutters auf. WIR MUTTERER freuen uns über diesen Vermögenszuwachs für die Gemeindefinanzen. "Die Hartnäckigkeit hat sich bezahlt gemacht. Das bestehende Gesetz wurde im vollen Umfang ausgereizt. Den beigezogenen Experten Dr. Markus Heis (Rechtsvertreter der Gemeinde), Mag. Othmar Schönherr (Steuerberater und Beirat in Anliegen der Gemeindegutsagrargemeinschaft) sowie Werner Seiwald (Bilanzbuchhalter und mit den finanziellen Agenden der Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters betraut) danke ich auf diesem Wege recht herzlich. Ein großer Schritt für Mutters aber sicherlich auch für viele Nachahmergemeinden" so Bgm. Hansjörg Peer.

Antrag der Agrargemeinschaft abgewiesen

Erneut eine Absage wurde dem Ausschuss der Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters im Zusammenhang mit dem eingebrachten Antrag, wonach der gesamte Holzeinschlag den Mitgliedern zustehen würde, durch die Agrarbehörde erteilt. Bereits im Vorfeld haben WIR MUTTERER versucht, den Ausschuss von der Sinnlosigkeit dieses Vorhabens zu überzeugen. Leider blieb dies, wie auch der Vorschlag von einigen jungen Agrarmitgliedern, dies nicht zu machen, unerhört. Die zuständige Behörde hat den Antrag klar abgewiesen.

... zum Bescheid ...

Danke den Helfern

Das Pflanzen setzen, und somit die Wiederauf-forstung von geschlägerten Flächen gehört neben vielen anderen Tätigkeiten zu den wesentlichen Eckpfeilern der forstwirtschaftlichen Arbeiten der Gemeindegutsagrargemeinschaft. Vor einigen Tagen wurde das Programm 2015 für die Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters begonnen. WIR MUTTERER bedanken uns bei den fleißgen Helfern für deren Einsatz und deren Engagement. WIR sehen es als klares Zeichen, dass eine intakte Natur einen wesentlichen Stellenwert in unserem Leben darstellt, und dieses einzigartige Umfeld auch an die nächsten Generationen weitergegeben werden soll.

Substanzverwaltung erwirtschaftet € 450.000,00 Gewinn

Gemäß gesetzlicher Vorgabe hat der erste Kassaprüfer der Gemeindegutsagrargemeinschaften, Mag. Florian Graiff von den WIR MUTTERER, die Prüfung der Finanzgebarung der Gemeindegutsagrargemeinschaften durchgeführt, und in der Märzsitzung den Gemeinderat darüber informiert. Seit dem Vorjahr zeichnet die Substanzverwaltung (Bgm. Hansjörg Peer) für die Führung des "Wirtschaftsbetriebes Agrargemeinschaft" verantwortlich. Äußerst erfreulich konnte berichtet werden, dass die Substanzverwaltung im Jahre 2014 einen Gewinn von € 450.000,00 für die Gemeindegutsagrar-gemeinschaft Mutters verbuchen kann. Erfreulich deswegen, weil der Gewinn deutlich über jenen Werten liegt, welchen die Agrarier in den vorangegangenen Jahren selbst  erwirtschaftet haben. Aus diesem Gewinn wurden € 200.000,00 auf das Gemeindekonto überschrieben, um Vorhaben der Gemeinde damit mitzutragen.

Finanzbericht GGAG Mutters 2014

Positiver Jahresabschluss der GGAG Kreith

Der erste Kassenprüfer hat die Finanzgebarung der GGAG Kreith geprüft und den per Gesetz vorgesehenen Bericht an den Substanzverwalter geschickt. Am 26. März 2015 wird im Zuge der Gemeinderatssitzung der Bericht dem Gemeinderat vorgetragen. Die Erträge 2014 betragen € 39.572,61. Dem gegenüber stehen Ausgaben in der Höhe von € 32.420,16. Der Gewinn für das Wirtschaftsjahr 2014 beträgt somit € 7.152,45. Es muss darauf verwiesen werden, dass im Bereich des Wegebaues und der Wegsanierungen im abgelaufenen Jahr nur die unum-gänglich notwendigen Arbeiten getätigt wurden. Im herurigen Jahr steht eine Offensive in diesem Bereich am Plan. Dies sollte zu einem ausgeglichenen Jahresabschluss führen.

Waldumlage beschlossen

In der Gemeinderatssitzung am 29. Januar 2015 wurde die Waldumlage 2014 beschlossen. Dabei handelt es sich um die Verteilung der Kosten, welche aus der Tätigkeit des Waldaufsehers resultieren. Die Gemeinde hat die Möglichkeit, einen Teilbetrag der Gesamtkosten auf die Agrargemeinschaften umzulegen. Von den Kosten von knapp € 50.500,00 werden 19.500,00 von den Agrargemeinschaften getragen, der Rest wird von der Gemeinde bestritten.  

Finanzprüfung GAG Mutters

Das Finanzamt Innsbruck hat eine komplette Finanzprüfung der Geschäftsjahre 2010 bis 2012 für die GGAG Mutters angekündigt. Werner Seiwald und Mag. Othmar Schönherr sind in Kontakt mit den Prüfern wie auch mit dem ehemaligen Steuerberater der GGAG Mutters, die Materialübergabe an die Gemeinde zu erledigen hatte. Die Prüfung startet am 16. Februar 2015 und wir die komplette Finanzgebarung der Agrarier durchleuchten.

Aufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister abgewiesen

Der Ausschuss der Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters hat den Bürgermeister bei der zuständigen Behörde angezeigt. Es wurde ihm vorgeworfen, dass er nicht "agrarfreundlich" agiere und dem per Gesetz vorgegebenen Informationsfluss nicht einhalte. Die Behörde sieht dies ganz anders und bestätigt den Bürgermeister in seiner gewählten Vorgehensweise.

... Schreiben der Behörde ... 

Kassenprüfung bei den GGAG's

Mag. Florian Graiff wurde zum Kassenprüfer der Gemeinde Mutters für alle Agenden der beiden Gemeindegutsagrargemeinschaften bestimmt. Am 11. Dezember 2014 hat der Kassenprüfer die Finanzgebarung der Substanzverwaltung in beiden Gemeindegutsagrargemeinschaften geprüft. Im Zug der Gemeinderatssitzung am 18. Dezember 2014 hat er den Prüfbericht vorgelegt. "Ein sehr guter Überblick über die finanzielle Gebarung der GGAG's ist gegeben. Der Verweis jeder einzelen Buchung auf die zugehörenden Belege war bei allen Proben gegeben. Der Gebarung kann ein professionelles Vorgehen und einer unternehmerisch geforderten Nachvollziehbarkeit addestiert werden" so der Prüfer. WIR MUTTERER bedanken uns auf diesem Wege bei Bilanzbuchhalter Werner Seiwald, der für die Buchführung veranwortlich zeichnet.

Klage GGAG Mutters

Jener Baurechtsnehmer, der im Besitz des Gasthauses "Die Mühle" im Gewerbegebiet Gärberbach ist, hat angedroht, eine Klage gegen die Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters einzubringen. Grund dafür ist ein ca. 15 Jahre alter Vertrag, welchen diesem Baurechtsvertreter zugesteht, dass es zu keinem weiteren Gastronomiebetrieb im Gewerbegebiet Gärberbach kommen wird. Alle Grundstücke innert des Gewerbegebietes weisen ein und dieselbe Widmung auf. Warum der Obmann damals einen Vertragspunkt dieser Art zugestimmt hat ohne all die bestehenden Verträge um diesen Punkt zu adaptieren, werden höchtswahrscheinlich die Gerichte klären müssen. Faktum ist auf jeden Fall, dass das neu angesiedelte Unternehmen Niederwieser Convenience GmbH durch die Übernahme des Baurechtsvertrages der Firma Fröschl (zeitlich vor jenem des Gasthaus "Die Mühle" abgeschlossen) die Möglichkeit hat, ein Gastronomiebetrieb dort anzusiedeln. Als Klagssumme wurden € 200.000,00 genannt.

Förderzusagen

Die Substanzverwaltung der

Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters hat vor einigen Wochen die Anträge für die Almenförderungen 2015 eingebracht. Dabei handelt es sich um Förderungen, welche die Behirtung und Beweidung von Almflächen zuerkannt werden. Ursprünglich ging man davon aus, dass nur die Gemeindegutsagrargemeinschaften selbst diese Anträge einbringen können. Die Übertragung der Agenden an den Substanzverwalter brachten aber die Möglichkeit, dass dieses Prozedere auch von den neu geschaffenen Funktionär innert der Gemeindegutsagrargemeinschaft eingebracht werden kann. Die sogenannten AMA- und ÖPUL-Förderungen werden im Laufe 2015 ausbezahlt.

Übertragung ins Gemeindevermögen

In der Gemeinderatssitzung am 30. Oktober 2014 wurde auf Antrag des Bürgermeisters die Übertragung des Erlebnisrestaurant Muttereralm mitsamt der bebauten Grundparzelle vom Eigentum der Gemeindegutsagrargemeinschaft Mutters in das bücherliche Eigentum der Gemeinde Mutters mehrheitlich beschlossen. Nachdem im Juni 2014 der Gemeinderat einen Schuldenstand der GGAG Mutters errechnet hatte, war die Vermögensverschiebung in Absprache mit der zuständigen Behörde im Amt der Tiroler Landesregierung die logische Schlussfolgerung.

Neue Straßenbelag nach Oberkreith

Von der Einmündung in den Telfeser-Wiesen-Weg bis hinauf zu den Höfen hoch über Kreith wurde eine neue Asphaltdecke aufgelegt. In Mutters wurde die Zufahrt in den Burgstall berücksichtigt. Was es war: einweiterer Schritt in Richtung Einlösung eines Wahlversprechens. Was es kostete: Insgesamt wurden 2009 Asphaltierungsarbeiten im Umfang von € 90.000,00 durchgeführt, wovon € 60.000,00 durch Bedarfszuweisungen gedeckt wurden.

Attraktivierung Muttereralm

Zur weiteren Attraktivierung des Angebotes auf der Mutterer Alm die Bahn, einen MTB Single Trail zu errichten. Ein sogenannter Downhill Bereich für Mountainbiker. Die Down Hiller benützen die Bahn zur Bergfahrt für sich und den fahrbaren Untersatz, und benützen in weiterer Folge diese spezielle Strecke. Im Winter wird der Trail als Snowboardbereich genützt. Der Trail führt entlang der FISAbfahrt bis zur Kreuzung oberhalb des Nockhofs mit dem Bankl Weg. Von dort 11 nutzen die Down Hiller den Bestandsweg der Kartfahrer gemeinsam bis zu Talstation. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die „Down Hiller“ über einen Weg zur Mittelstation fahren um den sofortigen Wiederaufstieg mit der Bahn zu erledigen. Der Bürgermeister hat in seiner Funktion als Substanzverwalter bereits der Trassennutzung zugestimmt. 

Brennholzverkauf

Als großen Erfolg darf die Gemeinde Mutters den Brennholzverkauf an alle GemeinderbürgerInnen bezeichnen. Mehr als 300 Festmeter Holz konnten an die Frau / den Mann gebracht werden. Das Brennholz wurde im Auftrag der Gemeinde geschlagen und entsprechend aufbereitet. Größtenteils handelte es sich dabei um jene Teile, welche bei einer Hauptnutzung als sogenannten Vornutzung bezeichnet werden. Zum Selbstkostenpreis wurde in weiterer Folge das Holz an die entsprechenden Intressenten weitergegeben. WIR MUTTERER  sind der Meinung, eine absolut wiederholungswerte Aktion - klarer Auftrag für 2015!

Markus Schenk bleibt Pächter der Muttereralm

Als absoluten Glücksgriff bezeichnet der Bürgermeister die Vertragsgestehung mit Markus Schenk zum Zwecke der gastronomischen Betreuung des Erlebnisrestaurant Muttereralm. Ein Profi in seinem Gebiet, wie es sich viele Besitzer und Verpächter von gastronomischen Einrichtungen nur wünschen würden. "WIR sind stolz, dass wir mit Markus Schenk die Zusammenarbeit für zumindest 10 Jahre sichern konnten" so der Bürgermeister im Originalwortlaut.

... und vieles mehr!

Busverbindung ins Mittelgebirge: im Sommer 2008 startete der Probelauf für die Buslinie Kematen - Axams - Götzens - Mutters - Natterer See - Klinik Natters und retour. Ein Ergebnis des Verkehrskonzeptes westliches Mittelgebirge. WIR freuen uns über diese Möglichkeit und hoffen, dass diese Angebot von unseren GemeindebürgerInnen angenommen wird.

Bebauung Burgstall I: als äußerst erfreulich sehen WIR die Tatsache, dass sich die Gemeinde mit dem Grundbesitzer südöstlich der Zufahrtsstraße Burgstall (Neubau der zwei Wohnblöcke) einigen konnte, und durch den Abriss der Garage die Sicht für den Autofahrer gegeben ist. 

Bebauung Burgstall II: ein langgehegter Wunsch wurde im Zuge der Errichtung der zwei Wohnblöcke im Burgstall realisiert. Der Bürgermeister konnte die Errichtung eines Verbindungsweges vom Bahnhof zum Burgstall, parallel zur Bahnstrecke, durchsetzen. 

Dagegen: zur Sicherung der Eisenbahnkreuzungen innerhalb unseres Ortsgebietes wurden insgesamt acht Lichtsignalanlagen angekündigt. Der Bürgermeister hat sich bei den Verhandlungen gegen diese „Schwemme“ ausgesprochen. 

Volksschule Mutters: der Austausch veralteter Lehrmittel und Utensilien wird stetig vorangetrieben. So wurden 2008 Hochschränke und Niederregale angeschafft, um die Stausituation im Schulgebäude zu verbessern. 

Umweltfibel: ein wichtiges Booklet, das in keinem Haushalt fehlen darf. Tipps bei der Müllentsorgung, sowie die Abgabestationen der einzelnen Müllfraktion in den Recyclinghöfen Mutters und Götzens sind gelistet. 

Asphaltierung Gärberbachstraße: Auch im Jahr 2008 wurde eine Gemeindestraße asphaltiert. Die Bewohner des Ortsteil Gärberbach durften sich freuen. Was es war: die Einlösung eines Versprechens. Was es kostete: € 60.000,00 davon 100 % durch das Land gedeckt.